40 historische Sulzfelder Gebäude und ihre Besonderheiten

Details
Kategorie: HISTORIC
Erstellt am Montag, 16. Juli 2012 17:56
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 01. April 2018 11:10
Geschrieben von J. Riedinger
Zugriffe: 6670

Titelbild

Vorwort – Einführung – Dank

In Sulzfeld gibt es außer der Ravensburg, dem Rentamt und dem Amalienhof sehr viele Gebäude-Besonderheiten mit bürgerlichem Ursprung. Seit vielen Jahren ist mir bewusst, dass es in dieser Hinsicht manches in Sulzfeld zu bestaunen gibt.

Viele dieser besonderen Kleinode liegen nicht immer im Verborgenen, werden aber in der Hektik des Tages meist übersehen. Diese ermittelten Besonderheiten sollen dazu dienen, den Einheimischen und den Besuchern einen Einblick in die Sulzfelder Historie zu vermitteln.

Vorwiegend werden hier historische Gebäude und ihre Besonderheiten vorgestellt. In einigen dieser Gebäude lebten und arbeiteten Sulzfelder Originale. Ihre Außergewöhnlichkeit wurde in die Beschreibungen eingebunden. Wie schon Eingangs erwähnt, habe ich meistens bürgerliche Baubesonderheiten aufgeführt, allerdings kann man in Sulzfeld keine Historie ohne die Bauten der Göler von Ravensburg vornehmen.

Dazu möchte ich auf die vielen Schriften welche über die Ravensburg und teilweise auch vom Rentamt vorliegen verweisen.
Über das vergessene Untere Schloß und über den Amalienhof werden demnächst meine ermittelten Ergebnisse veröffentlicht.

 


In der vorliegenden Broschüre sind die Gebäude mit Nummern versehen.Plan

Zuerst werden die Nummern in den Bereichen und die Objekte dazu mit kurzen, prägnanten Sätzen vorgestellt.

Der erste Bereich betrifft das Unterdorf vom Bahnhof über die Bäreninsel bis zur Moltkestraße.

Der zweite Bereich betrifft das Mittlere Dorf von der Moltkestraße über den Marktplatzbereich bis zum „'Derfle“.

Der dritte Teil betrifft das Obere Dorf vom Herz von Sulzfeld bis zum Amalienhof.

Alle diese fortlaufenden Bereichsnummern sind dann in einem Sulzfelder Plan von heute mit Pfeilen gekennzeichnet, wobei nur 40 der 43 Plan-Nummern Gebäude sind. Die Nummer 21, die Nummer 27 und die Nummer 28 sind Plätze und Mauern. Anschließend wird noch eine Bildauswahl mit Plan-Nummern und kurzem Text vorgestellt.

Für das Zustandekommen dieser Broschüre möchte ich mich bei folgenden Personen bedanken: Gertrud Guggolz, Brunhilde Mehl, Margarethe Förster, Emil Lüdecke, Walter Pfefferle, Manfred Mehl, Hans Hagenbucher, Fritz Gegenheimer.

Manfred Himmel

Heimatforscher aus Leidenschaft im Juli 2012,


 Bereich I

Unteres Dorf vom Bahnhof über die Bäreninsel bis zur Moltkestraße

Der Name Bäreninsel (oberhalb vom Bahnhof) wurde vom Gipsermeister Schollenberger geprägt, denn als er die Aushub-berge der ersten Häuser dort sah, rief er aus: „Das sieht aus wie eine Bäreninsel“

 

  1. Der klassizistische Bahnhof mit seinen 25 Baustilformen wird zu einem Bürgerbahnhof mit südländischem Flair umgebaut.

  2. Die Güterhalle, mit dem einzigartigen Stufenblindgiebel und den vertikalen Ecklisenen, diente als unerschütterliche Verladestation für Sandsteine, Panzer, Stückgut und Filzballen.

  3. 300comp jugsthst 3a10001000Das einmalig schöne Jugendstielhaus, Neue Bahnhofstraße 4, mit Mansardendach und mit Bibelspruch 2. Moses 14.14 auf dem Türfries, welcher auf dem Titelbild abgebildet ist.



    Gesamtansicht der Jugendstil-Haustüre mit Bibelspruch



     


     

  4. 300comp bohlenlam dach 410001000Das einzigartige Bohlenlamellendach, Neue Bahnhofstr. 3, mit seinen eingebauten Gauben ist weit und breit das einzige dieser Art.



    Einziges Bohlenlamellendach vom südlichen Kraichgau




     

  5. 300comp t st 510001000Auf dem Türsturz vom Haus Luisenstr. 5 wurde das Erbauungsjahr in Römischen Ziffern
    MDCCCCXXIV (die entspricht der Jahreszahl 1924) eingemeißelt.




    Türsturz mit Römischen Ziffern von 1924



     

  6. 3001000comp bahn-str 6100010001000Der Gründerstilbau, Bahnhofstr. 7, mit mit seinen besonders schönen Sandstein-Schmuckelementen galt als Vorzeigeobjekt für die Sulzfelder Sandstein Industrie.





    Das Vorzeigeobjekt der Sulzfelder Sandsteinindustrie
    Ende 19. Jahrhundert








  7. Das ehemalige Gasthaus zum Bahnhof wurde vom Stukateurmeister Wilfried Weigert zu einem unübersehbaren Sandstein-Dekor-Gebäude hergerichtet.

  8. 3001000comp urturm 8100010001000Das klassizistische Schulhaus von 1836 mit barockartigem Uhrturm, dessen Vorbild am Durlacher Tor in Karlsruhe steht, besitzt auch einmalig verzierte Fensterbank-Konsolen.






    Der barockartige Uhrturm vom ehem. Schulhaus, heute Bürgerzentrum








  9. Der Badische Hof, ein schmuckloser Allzweckbau von 1876, war Gasthaus mit Saalbau – Mälzerei – Brauerei – Metzgerei und wurde von einflussreichen Wirtsleuten betrieben.

  10. 300comp sandst b kleb 1010001000An der Scheune, Neue Bahnhofstr. , welche zum Wohnhaus Friedrichstr. 37 gehört, hat sich der Erbauer Christian Klebsattel mit seiner Büste verewigen lassen.






    Sandsteinbüste von Christian Klebsattel
    an der von ihm erbauten Scheune






  11. Unter der Überdachung, welche an die südl. Scheunenwand Friedrichstr. 37 angebaut wurde, sieht man noch Spuren die nur von einer Göpelbetriebenen Gipsmühle stammen können.

  12. In dem Tante Emma Laden Hauptsr. 91 hat die dicke Tochter Emma und die dünne Tochter Anna von Küfer Guggolz mit viel Sorgfalt Haushaltswaren und Schulbedarf verkauft.

  13. Im Haus des Maurers Philip Mohr Hauptstr. 94 war das zweite Domizil der Raiffeisenbank, dort haben: Hans Fischer, Otto Beck und Johann Neubauer die Geldsachen der Sulzfelder Bürger erledigt.


     Bereich II

    Mittleres Dorf von der Moltkestraße über Marktplatzbereich bis zum Derfle

 

  1. 300comp eckprofil 1410001000Das neoklassizistische Allzweckhaus, Hauptstr. 85, baute 1905 der Bürgermeister A. Heinle und lies das einzigartige elyptische Eckprofil anbringen. Im Haus war die Post, ein Kohlenhandel, eine Sodawasserproduktion, mehrere Lebensmittelläden, heute befinden sich Pizzerien darin.



    Einmaliges elyptisches Eckprofil
    am Haus Postheinle








  2. Das einzig übrig gebliebene original Sulzfelder Steinhauerhäuschen steht eingepfercht in der Hauptstr. 79. Ende des 19. Jahrhunderts gab es davon ca. 50 Stück, die alle abgerissen oder umgebaut wurden.

  3. Das Haus, Hauptstr. 65, von Allroundtalent Berthold Schuldt - welcher 6 Berufe gleichzeitig ausübte - wird vom ehem. Anwesen der Bäckerei Fundis winkelrecht umgeben, beide sollen demnächst abgerissen werden. Auf der Fläche sollen Parkplätze entstehen.

    Dem Leben unseres Dorforiginals Berthold Schuldt auf die Spur gegangen ist Sieghard Mayer.
    Auf seiner Webseite wird das Leben und Wirken von Berthold Schuldt eindrucksvoll beschrieben.

  4. Das Haus Königstr. 18 wurde 1897 von Johann Kern (Lilli) im neoklassizistischen Stil erbaut, die weit ausladenden Fensterkappengesimse zeugen von einer besonderen Steinhauerkunst.

  5. 300comp m-leist 1810001000Am Haus Mehl, Hintere Str. 34 ist eine Sandstein-Mäanderleiste aus dem 18. Jahrhundert eingebaut, welches keine Hakenkreuze - wegen fehlendem unteren Querbalken - darstellt.



    Diese Mäanderleiste vom 18. Jahrhundert
                bezeugt kein Hakenkreuz





  6. 3001000comp kindersch 19100010001000Die Kleinkinderschule Hintere Str. 18 wurde 1903 als einziges Sandstein / Backstein Kombinations-Gebäude mit Gründerstil-Charakter und vorspringenden Gibelgebälksstützen erbaut.






    Das einzige Sandstein / Backstein- Kombinations-Gebäude
    im südlichen Kraichgau







  7. 300comp kfhs friedr 010001000Das unter Denkmalschutz stehende ehem. Kaufhaus Friederich, Hauptstr.63 ist ein Nachfolgebau vom Unteren Schloß. Es wurde mit akkuraten Gründerstilprofilen 1885 als Kaufhaus mit Wohntrakt erbaut.



             Profilierte Gründerstil-Detail-Ansicht
    des unrenovierten ehem. Kaufhaus Friederich






  8. Östlich vom Kaufhaus Westermann steht in der Königstraße, als Parkplatzabsicherung, der einzige Rest von der Barockgartenmauer, welcher nachweislich zum ehemaligen Unteren Schloß von 1630 gehörte.

  9. 300comp geb m 2210001000In der Scheunenwandnische Mühlbacherstr. 3 stand bis Mai 2011 das betende Männchen von Sulzfeld, welches ab 1660 im Barockgarten und ab 1759 in der Freihauskapelle stand, demnächst steht es im Rathaus.

    Original Standort vom historischen Sulzfelder
        "Männchen vom Schlossgarten"







  10. Das Haus Hauptstraße 60 war das Gesindehaus der Wirts- und Bauersfamilie Bregler, in dem 1938 Katharina Lüdecke das erste Speiseeis von Sulzfeld verkaufte. Danach war es Drogerie, Schnellimbus Textil- und Schmuckladen und heute Bistro.
    Im Vorgängerbau Hauptstr. 62 wohnte als Erbin Luise Bregler. Man nannte sie „Hampelmannsluis“ weil sie alle vorbeigehenden Kinder u. Erwachsene belustigte.

  11. Das Haus Hauptstr. 57 (Bührle/Teutsch) von 1731 ist das älteste private Wohnhaus ohne Gölerschen Ursprung und kann eine interessante bürgerliche Sulzfelder Vergangenheitsgeschichte vorweisen.

  12. Am Haus Mühlbacherstr. 15, dem sogenannten Haus des Bachbäckers muss, nach alten Beschreibungen, im 19. Jahrhundert an der dort aufgestauten Kohlbach eine Mahlmühle betrieben worden sein.

  13. Das zurückversetzte Haus Mühlbacherstr. 38 besitzt, als einziges Haus im südlichen Kraichgau, ein straßenseitiges, überdachtes Eingangsstegsystem mit fachwerkartigem Geländer, und mit Zugang für zwei Haustüren.

  14. An der alten Friedhofsmauer befindet sich am fünften Stein vom linken Maueranfang und in der elften Reihe von unten, ein Gedenkstein auf dem der Bibelspruch des Paulus an die Römer 12.12 eingemeißelt ist. Dieser Spruch ist auch auf der großen Glocke eingegossen. Er lautet:

    „Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet“


    Bereich III

    Oberes Dorf vom Herz von Sulzfeld bis zum Amalienhof

    1. Bis in das 16. Jahrhundert war der Marktplatz westlich der Hauptstraße, gegenüber der Kirche, zwischen dem Haus May und der Metzgerei Guggolz (Krone) und zog sich bis zum quer stehenden Kelterhaus, heute Fritsche.

    2. 3001000comp fachwerk 29100010001000Das älteste Fachwerkhaus am alten Marktplatz , Hauptstraße 35 wurde 1525 von den Göler als Jagdhaus erbaut. 1778 wurde das Erdgeschoss im Barockstil, vermutlich von Johann Bernhard III G.v.R., umgebaut.

      300comp k schutzengel10001000Der Türsturz zeigt einen Schutzengel, welcher die schlechten Geister durch seinen aufgeblasenen
      Gesichtsausdruck versucht wegzublasen.



                Das einzige Fachwerkhaus im
                Kraichgau
                mit Barock-Erdgeschoß




    3. 300kronewm 301000Die Krone wurde 1617 von den Gölern als erste Sulzfelder Schankwirtschaft erbaut. Das traditionsreiche Gasthaus ist immer der Zeit entsprechend umgebaut worden. Der weit auskragende nördliche Oberstock wird durch den  "Kronenwärtsmann", mit Bauch, großen Augen und Schnurrbart gestützt.




      Der „Kronenwärtsmann“






    4. Auf dem Platz der Diakonie, Kronenstraße 1, sind drei Schulhäuser bekannt.
      Das erste muss 1650, das zweite 1747 und das dritte 1836 erbaut worden sein.
      Das letzte beherbergt heute die Diakonie.

    5. 300comp barock kellert  3210001000Das versteckte Haus Fritsche, Hauptstr. 39, wurde 1550 von den Gölern als erstes Kelterhaus im Ort erbaut. Durch die vielen Umbauten findet man Renaissance- Barock- und klassizistisch vermischte Baustile am Gebäude. Der gewölbte Keller mit seiner Barocktüre und die noch vorhandenen Balken bezeugen den Ursprung als Kelterhaus.



      Barockartige Kellertüre zum Weinlager der
      Gölerschen ersten Kelter im Ort

       

    6. Die ev. Kirche wurde 1885 im neuromanischen Stil erbaut. Die Vorgänger Kirche wurde 1441 erbaut. Der Kirchturm muss schon 1260, mit einem hölzernen Kirchenbau, von den Gölern als Eigenkirche erbaut worden sein. Die Kirche besitzt 13 kunstvolle Göler Epitaphien, die eine Besonderheit darstellen.

    7. 300comp portal west-rent 3410001000Das Rentamt, das Mittlere- oder Pforzheimer Schloß, ist ein und das selbe.
      Es wurde im 8. Jahrhundert als Fränkische Tiefburg erbaut. Seine Hauptstraßen-Front wurde 1609 von Engelhard I G.v.R. Erbaut. Er lies das kunstvolle Renaissance-Portal errichten. In dessen bekrönenden Kartuschen-Tafel steht in Latein der Spruch: „Wer auch immer mich schädigt: Der Herr wird mein Rächer sein.“ Darunter die Wappen von Mentzingen und Göler.

      Zwei Gesamtansichten des Mittleren Schloß-Portals.
      Zwischen dem linken Bild von 1958 und dem rechten Bild vom Juli 2012 sind an dem rundbogigen Portalgewand-Übergängen die dekorativen, mittelalterlichen Flachornamente auf beiden Seiten durch Autoabgase und Witterungseinflüsse abgeplatzt.

      Die beiden Allianzwappen im Zwischenteil des Portals, mit dem linken derer von Mentzingen und dem rechten derer von Göler, sind bestimmt aus dem härtesten Sulzfelder Kosak-Sandstein gemeißelt, weshalb diese noch fast keine Beschädigungen aufweisen.

      300comp inschrift 3410001000Detail-Ansicht  der bekrönenden Kartuschentafel
      über dem Mittleren-Schloß-Portal.

      Diese Inschrift lautet:

      QUISQUIS ME LAESERIT
      DOMINUS ULTOR ERIT
      ENGELHARD GÖLER VON RABEN-
      SPURG ANNA MARIA GÖLERIN
      VON RABENSPURG GEBOR-
      ENE VON MENTZINGEN
      1609




      Die ersten beiden Zeilen des Lateinischen Spruchs
      lauten, übersetzt in die Deutsche Sprache:

      „WER AUCH IMMER MICH SCHÄDIGT
      DER HERR WIRD MEIN RÄCHER SEIN“

       

    8. Das erste Feuerwehr-Spritzenhaus steht in der Bachstraße, gegenüber dem Dreiseitenhof Herrmann Mehl.

    9. Der ehem. Bauernhof Herrmann Mehl, Bachstr. 22, ist der einzige Sulzfelder Dreiseitenhof mit links dem Wohnhaus, rechts der Scheune und hinten die Ställe. Wegen der Nähe zum Unteren Schloß steht die Scheune bestimmt auf Grundmauern der ehemaligen Tiefburg aus dem 8. Jahrhundert.

    10. 1835 wurde die erste „Kleinkinderbewahr-Anstalt“ in der Bachstraße 38, erbaut.

    11. Die Bäckerei Krauß wurde vom ersten Hausbäck, dem Bürgermeister Johann Hausmann, 1850 erbaut.

    12. Das Haus Götter, Hauptstr. 52, wurde 1803 von den Gölern als Ausweich-Wohnung erbaut. Von 1936 – 1968 war im linken Untergeschoß, durch eine Außentreppe erreichbar, der Konsum untergebracht. Im rechten, hofseitigen Erdgeschoßraum hatte das original Oskar Schiek die erste Sulzfelder Fahrradwerkstatt.

    13. Das typisch Fränkische Bauernhaus, Hauptstr. 29 wurde 1852 vom sogenannten Schloß-Frank erbaut. Die Einfahrt verläuft, durch Rundbögen und original Sandstein-Bodenplatten, mitten durchs Haus zu den Ökonomie-Gebäuden.

    14. 300comp ren kell tuer 4110001000Die älteste Fachwerkscheune mit Renaissance-Kellertüre wurde ohne die Göler 1536 in der Hinterenstr. 37 erbaut.



      Renaissanceartige Kellertüre unter der ältesten

      Sulzfelder Fachwerkscheune




    15. Das Anwesen der Puppenstube Riel war ein typ. Kleinbauernhaus vom 19. Jahrhundert mit Plumsklo und Schweineställen

    16. Für den Aufbau des Amalienhof, auch oberes Schloß genannt, benötigten die Göler von 1573 bis 1806. Benjamin G.v.R. als Vollender gab zu Ehren seiner Frau Amalie den Namen dazu. (Über den Amalienhof gibt es eine gesonderte Abhandlung)



      3001000comp portal amal 43100010001000
      Auf der Kartuschentafel über dem
      Südportal vom Amalienhof steht folgender Spruch:

       

      Dieses Hausteil wurde durch C.F.A.
      Viktor Freiherr Göler von Ravensburg
      erbaut im Jahre des Herrn 1852

      Wer beharret bis
      ans Ende wird
      die Krone des
      ewigen Lebens
      erhalten
           Ist Gott für
      mich wer mag
      wider mich sein
      Dies ist mein
      Trost alle Zeit



       

Text: Manfred Himmel   -   Bilder: Manfred Himmel, H. Dinkel
Sulzfeld, Juli 2012

 

RSS Icon Kommentare (1)

1600 Zeichen verbleiben

Cancel or